Warum wir alle mehr tanzen sollten!


Tanzen macht Spass! Alleine das ist schon der beste Grund, öfter tanzen zu gehen. Aber Tanzen kann noch mehr. Denn nicht nur der Körper profitiert davon, Tanzen wirkt sich auch erstaunlich positiv auf unser Gehirn aus.

 

Hier findest du 5 positive Auswirkungen, die regelmäßiges Tanzen auf dich haben können (und ja, auch bei Männern).

 

1. Tanzen ist ein hervorragendes Workout

OK, das war offensichtlich, doch im Gegensatz zu vielen anderen Cardio Workouts, verbessert Tanzen nicht nur Ausdauer und Kondition oder stärkt die Muskulatur, sondern es erhöht auch gleichzeitig die Flexibilität and steigert die Balance. Besonders Letzteres wird häufig unterschätzt. Indem wir unsere Balance aktiv trainieren, stärken wir z.B. auch die Tiefenmuskulatur (die Muskeln, die wir nicht bewusst anspannen können) im Knie- und Fußgelenk, was das Verletzungsrisiko erheblich senkt.

Außerdem ist das Tanz-Workout sehr sanft zu deinem Körpern, denn im Gegensatz zum klassischen Cardiotraining, ist die Bewegung beim Tanzen frei, wir passen unseren Körper individuell an den Beat und die Geschwindigkeit an und wiederholen Bewegungen nur so oft wie wir es möchten.

 

2. Tanzen verbessert die Körperhaltung

“Sitzen ist das neue Rauchen” – sagt man. Das ständige Sitzen mit gebeugten Schulten und hängendem Kopf am Computer, am Bürotisch oder im Auto führt dazu, dass unsere Muskulatur an wichtigen Stellen unseres Körpers verkümmert und es so zu Haltungsschäden und Rückenproblemen kommt.

Beim Tanzen wollen wir aber natürlich alle gut aussehen, wir rollen unsere Schultern zurück und heben Brust und Kopf an. Dieses ständige Erinnern und die Aufmerksamkeit, die wir dabei unserem Körper während des Tanzens schenken, führt im Laufe der Zeit dazu, dass wir auch im Alltag unterbewusst auf eine bessere Haltung achten.

 

3. Tanzen stärkt die Neuroplastizität

Als Neuroplastizität versteht man die Fähigkeit von Nervenzellen, Synapsen und ganzer Hirnareale, sich in Abhängigkeit ihrer Verwendung in ihren Eigenschaften zu verändern. Eine Studie des Albert Einstein College of Medicine in New York hat herausgefunden, dass regelmäßiges Tanzen das Risiko an Altersdemenz zu erkranken um bis zu 76% senken kann. Zurückzuführen ist dies darauf, dass beim Tanzen die ständig neuen komplexen Bewegungsabläufe dazu führen, dass unser Gehirn seine Nervenbahnen ständig neu verdrahten muss und damit die Neuroplastizität unseres Gehirns erhöht wird.

 

4. Tanzen verbessert unser Gedächtnis und erhöht sogar die Intelligenz

Je mehr komplexe Nervenbahnen sich also in unserem Gehirn bilden, desto besser und länger funktioniert auch unser Gedächtnis.

Intelligenz ist kein eindeutig definierter Begriff, aber man ist sich einig, dass ein Teil der menschlichen Intelligenz die Fähigkeit sei, automatisch auf komplexe Situationen zu reagieren. Tanzen ist dementsprechend die perfekte Aktivität die eigene Intelligenz zu schärfen, da beim Tanzen das Gehirn ständig gefordert wird, schnell zu reagieren – z.B. auf Wechsel im Rhythmus, auf die Geschwindigkeit, auf Tanzpartner etc.

 

 5. Tanzen steigert Achtsamkeit

An was denkst du, wenn du tanzt? Denkst du an den Vortrag, den du bis übermorgen noch für deinen Chef fertigmachen musst? Was du morgen Mittag essen willst? Oder denkst du daran, dass es vielleicht ein bisschen doof war, letzte Woche so viel Geld für das zwanzigste Paar Schuhe ausgegeben zu haben? Nein, beim Tanzen bist du in der Gegenwart. Du hörst die Musik, deine Aufmerksamkeit ist bei deinem Körper, dessen Bewegungen sich an den Beat anpassen. Vielleicht beobachtest du die anderen Menschen, die mit dir tanzen. Das Tanzen bringt dich ins “Jetzt” zurück und lässt dich Vergangenheit und Zukunft ein wenig vergessen. Nicht umsonst sagt man, dass das Tanzen etwas meditatives hat.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie man es schaffen kann, mehr “im Jetzt zu leben”, anstatt mit seinen Gedanken in Vergangenheit und Zukunft zu hängen, dann les doch mal das Buch “Jetzt” von Eckhart Tolle.

 

So und jetzt: Let’s move like Jagger!!!

 

Photo by Blake Cheek on Unsplash


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