Corona-Krise: 3 Tipps für alle, die jetzt aufeinander hocken müssen


Und auf einmal ist alles anders: Der Coronavirus ist eingezogen in unser Tun, Denken, Handeln und Fühlen. Er verändert unseren Alltag, auch das Zusammenleben mit unseren liebsten Mitmenschen – Fluch und Segen zugleich! Wo früher ein: „Bis später, Schatz…“ mit einem Abschiedskuss war, lässt dieser Abschiedskuss seit Wochen auf sich warten. Man hat keine Ausrede aus der zwischenmenschlichen Beziehung auszubrechen, sondern ist wie aneinander gekettet. Das eigene Leben wird einmal runtergefahren: Hobbies, Freunde treffen, kulturelle Ablenkungen, Feiern - das alles fällt flach! Was bleibt: Der Mensch, mit dem man gerade zusammenlebt. Die gemeinsame Zeit, mit allen Höhen und Tiefen, mit allen Makeln und Fehlern.

Der Coronavirus kann jetzt zu Verletzungen und Trennungen führen, weil einem bewusst wird, das man weniger miteinander teilt, als man es mit den alltäglichen Ablenkungen glaubte, oder aber Menschen tief miteinander verbinden und zusammenschweißen. Doch wie nutzen wir diese Zeit, in der wir so aufeinander angewiesen sind, um unsere Bindungen zu stärken, anstatt sie zu schwächen?

3 Tipps, wie es jetzt in dieser Corona-Krise zu Hause trotzdem harmonisch bleiben kann – vereint statt entzweit.


Tipp 1: Wie wir weniger streiten – Der Streitvertrag gegen die Corona-Krise

Wo Menschen aufeinandertreffen, die sich lieben, kommt es auch immer zu Streitsituationen. Ja, Menschen sind anderer Meinung, haben eigene Perspektiven und Vorstellungen und das ist auch gut und bereichernd, wenn es bei diesem einem leidigen Themen nicht immer wieder zu Streit kommt.

Erstellt einen „Streitvertrag“!

Haltet in diesem selbstgemachten Vertrag fest, wie ihr in den nächsten zwei Wochen mit Streit umgehen wollt.

Punkte, die verhandelt werden können:

1. Streitort

2. Streituhrzeit

3. Zuhören – Ausreden lassen

4. Belohnungen

Eine ebenso hilfreiche Möglichkeit wäre es, zu vereinbaren, dass nicht geschrien wird und immer, wenn Streit in der Luft liegt, eine bestimmte Musik, die beide mögen, angemacht wird. Der Phantasie eures eigenen Streitvertrags sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig: Beide Parteien müssen damit happy sein und auch ernsthaft unterschreiben!

Oft vergisst man Stunden später, wenn die „Streituhrzeit“ ansteht, worüber man eigentlich streiten wollte und der Konflikt ist verpufft. Bei der Umsetzung ergeben sich häufig lustige Momente: Du und dein Streitcompagnon beginnen zu lachen, weil es natürlich witzig ist, zum Streiten an einen anderen Ort zu gehen. Das positive Gefühl wird euren Streit mit beeinflussen und bietet einen viel fruchtbareren Boden, um Argumente zu verhandeln und zu Lösungen zu kommen.

Wenn ihr beide nach zwei Wochen mit dem Vertrag zufrieden seid, dann verlängert ihn doch einfach!

Überlegt euch auch schöne kleine Belohnungen, wie eine Massage oder andere gemeinsame Aktivitäten, die ihr machen könnt, wenn ihr euch an den Streitvertrag gehalten habt.


Tipp 2: Vermeidet Verneinungen in eurem Sprachgebrauch!

Unser Gehirn funktioniert immer nach ähnlichen Mustern. So besitzen wir nicht die Fähigkeit eine Verneinung im Gehirn tatsächlich tief zu verstehen, sondern orientieren uns an den Begriffen, zu denen wir eine Assoziation haben.

Wenn ich jetzt sage: „Denk jetzt NICHT an deinen letzten Strandurlaub!“ Dann bin ich mir sicher, dass du genau das tust. Vielleicht siehst du den Strand vor deinem inneren Auge, hörst das Meer, vielleicht hast du auch diesen Meeres- und Strandgeruch in der Nase. Die Verknüpfung im Gehirn ist individuell.

Wenn du beispielsweise zu deinem Partner sagst: „Ich will gar NICHT mi Dir STREITEN“. Woran denkt dein Partner? Klar, an Streit – so wie du gerade auch an den Strandurlaub denken musstest. Alles, was sich bei deinem Gegenüber dann unter Streit im Gehirn abgespeichert hat, wird hervorgerufen und als real empfunden.

Es ist eine Übungssache, aber das Positive Formulieren kann wahre Wunder wirken. So kannst du beispielsweise sagen: „Ich möchte, dass wir uns gut verstehen!“ Das wird bei deinem Gegenüber etwas ganz anderes auslösen.


Wie glücklich bist du? Mach jetzt den Happiness-Test!

Tipp 3: Aktiv Zuhören!

Besonders wenn wir streiten, sind wir häufig in unserer eigenen Dimension. Wir wollen dann einfach glauben, dass wir Recht haben und der andere hat einfach Unrecht. Punkt.

Viele Streitsituationen lassen sich darauf zurückführen, dass wir nicht richtig verstehen und zuhören, was das Ziel unseres Gegenübers ist. Worum geht es eigentlich?

Wie wir aktiv zuhören:

  1. Unser Gegenüber ausreden lassen.

  2. Gegenseitig wiederholen, was wir verstanden haben: So setzen wir uns automatisch mit den Gefühlen unseres Partners auseinander und gleichzeitig haben wir die Chance Dinge, die wir eigentlich nicht gemeint haben, zu korrigieren.

  3. Was ist das, was beide wollen? Oftmals haben zwei Menschen das gleiche Ziel, nur der Weg, wie sie an dieses Ziel kommen möchten, sieht anders aus. Versucht einen gemeinsamen Nenner zu finden – ein übergeordnetes Ziel und sucht gemeinsam den Weg dorthin.

Ja, diese Zeit ist herausfordernd, zuppelt und zerrt an unserer Seele, unseren Werten und unsere Existenz. Sie bringt Ängste und tiefe Sehnsüchte in uns hervor, aber sie ist auch eine große Chance für uns miteinander zu wachsen: In der Gesellschaft, in der Partnerschaft und in unserem Selbst.


Wenn Du diesen Weg des Wachstums für dich weiter gehen willst, deinen inneren Kleiderschrank ausmisten willst und jetzt endlich dafür Zeit findest, mache jetzt deine Online-Reise zu dir selbst. Die ersten 10 Menschen, die ihren Weg zu tiefen, glücklichen Beziehungen gehen, erhalten 50 % Rabatt mit diesem Code und zahlen anstatt 299 Euro nur 149,50 Euro.

NK50-B2YK9GVL


Jetzt mit Dir selbst aufräumen und eine glückliche harmonische Beziehung zu Dir und anderen aufbauen!

Über unsere Gastautorin:

Nadine Kleifges ist professioneller Speaker und Coach und hat sich auf das Thema Bindung spezialisiert. In ihren Praxisräumen in Köln, Online und als auch in ihrem Videokurs, ihren Vorträgen und Seminaren unterstützt sie Menschen ihr eigenes inneres Sicherheitsnetz zu stärken und stabil zu halten und den Weg in eine sichere Bindung zu gehen.



Dir fällt es schwer Entscheidungen zu treffen?


Alles in deinem Leben ist eine Reflexion deiner Entscheidungen. Wenn du ein anderes Ergebnis möchtest, musst du andere Entscheidungen treffen.

Für den Start deiner persönlichen Reise schenken wir dir heute unser wertvollstes Coaching-Tool, um zukünftig bessere Entscheidungen treffen zu können. Entwickelt von zertifizierten Life Coaches.


Zum Newsletter anmelden