11 Tipps um besser einschlafen zu können


Es gibt zwei Sorten von Insomnia (die Schlaflosigkeit), einmal die, die einen von Anfang an nicht zur Ruhe kommen lässt, und die, die einen mitten in der Nacht aufwachen und dann nicht mehr einschlafen lässt. Egal, an welcher von beiden du eher leidest, auf Dauer kann Schlaflosigkeit zu einem großen Problem werden.
Die Ursachen von Schlaflosigkeit sind extrem vielfältig, manchmal liegt es einfach an falschem Essen, das uns auf den Magen schlägt.
“Schlaf ist die beste Meditation” – Dalai Lama
Problematischer wird das Ganze, wenn es von Stress und Ängsten her rührt. Wenn seelische Probleme uns den Schlaf rauben, geraten wir in eine Art Teufelskreis, denn der Schlafmangel führt dazu, dass wir am Tag nicht in der Lage sind, unsere Probleme zu beheben, die wir dann anschließend nachts wieder in unserem Kopf hin- und herwälzen. Dazu kommt, dass die Gedanken, die man nachts hat, eher kontraproduktiv für uns sind. Nachts wirken alle Probleme irgendwie schlimmer als sie wirklich sind. Fit und ausgeschlafen sähe die Welt schon wieder ganz anders aus.

Doch mit ein paar kleinen Tipps kann es dir gelingen aus dieser Abwärtsspirale auszubrechen:


1. Vor dem Schlafengehen einen Apfelessig-Honig Tee trinken

 Leute wie z.B. Tim Ferris schwören drauf, heißes Wasser mit Apfelessig und Honig ungefähr eine Stunde vor dem Schlafen gehen zu trinken. Tim sagt, es lässt ihn schlafen wie ein Baby. Aber warum? Sowohl Apfelessig als auch Honig lassen den Körper vermehrt Serotonin produzieren, ein körpereigenes Glückshormon, das uns glücklich macht und gleichzeitig entspannt.

2. Magnesium

Auch die Einnahme von Magnesium kann deinem Körper helfen, besser zu entspannen. Magnesium hilft auf natürlich Art Stress zu reduzieren, da es die Erregungsweiterleitung der Nerven dämmt, die für Stress verantwortlich sind. Es wird auch das „Salz der inneren Ruhe“ genannt.

3. Bist du wirklich müde?

Wenn du Probleme beim Einschlafen hast, kann es dir helfen, auch erst dann ins Bett zu gehen, wenn du wirklich müde bist und nicht wann du glaubst, schlafen gehen zu müssen. Wer glaubt unbedingt sofort schlafen zu müssen, setzt sich selbst unter Druck und verkrampft. Zu schlafen wird damit fast unmöglich. Vertraue auf deinen Körper, er weiß, wann es Zeit für Ruhe ist.

4. Die richtige Temperatur

Vielleicht ist die Temperatur in deinem Schlafzimmer nicht die Richtige. Sowohl zu warm, aber auch zu kalt kann dich beim Schlafen behindern. Eventuell ist deine Bettdecke oder deine Schlafkleidung nicht geeignet, du schwitzt oder dir ist kalt. Am besten ist es hier, einfach mal herumzuprobieren, wie man sich am wohlsten fühlt, jeder Mensch ist da ein bisschen anders. Grundsätzlich sollte man immer auf eine gute Belüftung des Raumes achten, aber natürlich ohne dabei zu erfrieren. Probier doch einfach mal was völlig neues, wie z.B. komplett nackt zu schlafen.

5. Raus aus der Gemütlichkeit

Wenn einen die Gedanken an den Tag einfach nicht loslassen wollen und man sich länger als 20 Minuten damit herumquält, ist es besser, aus dem gemütlichen Bett aufzustehen und sich z.B. auf einen Stuhl zu setzen. Der Sinn dahinter ist, aus der Gemütlichkeit und Wärme des Bettes einmal “rauszugehen”, um danach wieder “reinzugehen”, sodass einen die Geborgenheit des Bettes wieder komplett neu einfängt und entspannt.


6. Gedanken aufschreiben

Bei hartnäckigen Gedanken kann es auch helfen, diese aufzuschreiben. Wenn wir nun also wie bei Punkt 5 auf einem Stuhl sitzen, können wir die Zeit dazu nutzen, einmal diese nagenden Gedanken auf Papier zu ordnen. Gerade wenn es mehr negative Gefühle als Gedanken sind, kann das Schreiben helfen, sie besser ausdrücken und einzuordnen. Damit holen wir praktisch unser Gefühls-Gedanken-Chaos aus dem Kopf, verbannen es auf Papier und haben so den Kopf wieder etwas freier.

7. Gedanken nicht bewerten

Höre deinen Gedanken zu, ohne sie zu bewerten. Gedanken, die wir vor allem nachts haben, sollten wir weniger Gewicht geben. Versuche auf keinen Fall zu verhindern, dass die Gedanken kommen. Wenn du krampfhaft versuchst, an etwas NICHT zu denken, kannst du nur daran denken, richtig? Registriere deine Gedanken, beobachte sie, aber bewerte sie auf keinen Fall, messe ihnen keine Wichtigkeit bei. Sag deinen Gedanken “ich weiß, dass ihr da seid, aber ich möchte jetzt schlafen, deswegen sehen wir uns erst morgen wieder. Gute Nacht, liebe Gedanken”.

8. Sich nicht unter Druck setzen

Grundsätzlich gilt, sich selbst den Druck zu nehmen, schlafen zu müssen. Vielleicht ist es jetzt einfach gerade nicht deine Zeit zu schlafen, das ist vollkommen ok. Auch mitten in der Nacht lassen sich wichtige Sachen erledigen. Wenn du also partout nicht schlafen kannst, setz dich nicht unter Druck, sondern nutze die gewonnene Zeit. Wie wäre es mit einem Buch lesen oder deinen Lieblingspodcast hören?

9. Keine Wach-Trigger aktivieren

Wichtig dabei ist, dass, egal was du machst, du keine Zeichen für deinen Körper zum Wachwerden setzt, du dich also nicht zu sehr bewegst, kein grelles Licht anmachst, keine laute Musik hörst. Dein Körper soll entspannen.

10. Body Scan

Eine weitere Einschlaftechnik ist der Body Scan. Dabei liegst du im Bett und stellst dir vor, dein Bewusstsein befindet sich in deinen großen Zehen. Von den Füßen läuft du jetzt praktische Zentimeter für Zentimeter deinen Körper hoch und überall, wo du warst, entspannen sich die Muskeln. Stell dir richtig vor, wie dein Körper sich nach und nach komplett entspannt, wandere immer weiter hoch, über die Oberschenkel, deine Bauch, Oberkörper, die Arme bis in die Fingerspitzen, zurück zum Hals, über dein Gesicht bis hoch zur Spitze deines Kopfes. Alles ist nun komplett entspannt.

11. Bett umstellen

So banal es klingt, aber manchmal ist es einfach die Lage im Raum, in der wir uns unterbewusst nicht wohl fühlen. Schläfst du mit dem Kopf zur Tür? Probiere es doch mal anders herum. Oder vielleicht schläfst du auch in der Nähe des Fensters besser als in der Ecke. Darüber hinaus gibt es die Theorie der Wasseradern, die für schlechten Schlaf verantwortlich sein können.

Wir  hoffen, die Tipps helfen dir! Gute Nacht!


Photo by Kinga Cichewicz on Unsplash


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